Im Martin-Gropius-Bau in Berlin, der sich ca. 100 m von dem Potsdamer Platz entfernt befindet, findet seit dem 30. April die Ausstellung “Frida Kahlo – Retrospektive” statt, in der bis zum 9. August 2010 täglich von 10-20 Uhr Gemälde, Zeichnungen und eine Fotoshow von und zu der mexikanischen Malerin Frida Kahlo gezeigt werden.
Die Ausstellung umfasst über 170 Exponate – darunter zum Teil verschollen geglaubte und nie veröffentlichte Arbeiten – der Malerin, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aufgrund ihrer Kombination der farbenfrohen Kultur Mexikos in Verbindung mit ihrem persönlichen Leid durch Krankheit, Fehlgeburten und Eheproblemen in ihren Gemälden berühmt wurde.
Ihre Werke lassen sich dem Surrealismus, dem mexikanischen Estridentismus und der Neuen Sachlichkeit zuordnen und werden anhand von Begleittexten anschaulich erläutert. Ein Höhepunkt der Ausstellung ist neben der begleitenden Fotoshow, die von der Familie Kahlos zur Verfügung gestellt wurde, auch die Präsentation ihres letzten Werks, welches sie kurz vor ihrem Tod im Juli 1954 zeichnete und welches bislang noch in keiner anderen Ausstellung zu sehen war.