“Democratic Camera”: Im Haus der Kunst sind bis Mai die Fotografien des Amerikaners William Eggleston zu sehen.

Haus der Kusnt flickr Gruban

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William Eggleston, (*1939) gilt als „Vater der Farbfotografie.“ Er hat diese Technik zwar nicht erfunden, aber mit ihr künstlerisch eine Innovation begründet. Gleichzeitig ist er einer der ersten, der scheinbar banale Dinge, optische Nebensächlichkeiten und Alltagsgegenstände künstlerisch ablichtete.

So fotografiert er Supermärkte, Bars, Tankstellen, oder Vorgärten, Küchenutensilien, und Spielzeug. Dabei rückt Eggleston diese Dinge nie aus ihrem Zusammenhang, sondern bildet sie so ab wie sie schlicht und ergreifend sind. Gerade diese vermeintlich unspektakuläre Perspektive gibt den Fotografien ihre Eigentümlichkeit, macht sie zu einem Rätsel.Das Haus der Kunst widmet William Eggleston nun eine Retrospektive. In der Ausstellung sind  neben den stilbildenden Farbfotografien auch seine frühen Schwarz-Weiß-Aufnahmen und Bilder seines gegenwärtigen Schaffens Gegenwart zu sehen. Unter den 160 Exponaten finden sich auch selten gezeigte Werke.

Die Ausstellung in München wurde organisiert vom Whitney Museum of American Art, New York in Kooperation mit Haus der Kunst.

Veranstaltungsdaten:

William Eggleston - Democratic Camera
Fotografie und Video / Photographs and Video 1961-2008
20. Februar - 17. Mai 2009
Haus der Kunst München