Mangakunst

Nicht jedem ist das Wort „Manga“ ein Begriff. Doch gesehen hat die ursprünglich aus Japan stammenden Comics jeder schon einmal. (more…)

Airbrush Kunst

Bei der Kunst des Airbrushens geht es darum kreativ und exakt mit der Airbrushpistole, die die Farbe mittels Druckluft zerstäubt, auf einen Untergrund zu bringen. (more…)

Meissner Porzellan Manufaktur

Meissner Porzellan gilt als das europäische Porzellan und ist zugleich die Handelsmarke der gleichnamigen Porzellan-Manufaktur. Bereits im 18. Jahrhundert wurden die ersten Stücke auf der Albrechtsburg in Meißen ersonnen und produziert.

Erfinder dieses teuren und edlen Materials war der Alchemist Johann Friedrich Böttger. Gottfried Pabst von Ohain allerdings gebührt der Verdienst, Kaolin als den Bestandteil zur Herstellung von weißem statt grauem Porzellan hinzugefügt zu haben. Das mit dem Symbol der gekreuzten Schwerter verzierten Porzellan ist heute eine der meist geschätzten und teuersten Porzellanwaren. (more…)

Filmfestspiele von Venedig

Die Internationalen Filmfestspiele von Venedig finden einmal jährlich auf dem Lido in Venedig statt. Sie sind ein fester Bestandteil der Biennale für zeitgenössische Kunst und gehören zu den drei bedeutendsten Filmfestspielen überhaupt.

Diesjährig, also im Jahr 2009, wird die 66. Auflage der Internationalen Filmfestspiele in Venedig ausgetragen werden. Wie jedes Jahr wird auch diesjährig der historische Palazzo del Cinema der Hauptaufführungsort der Festspiele sein.

Die bekanntesten Auszeichnungen der Filmfestspiele von Venedig sind der Goldene Löwe sowie der Silberne Löwe. Der Goldene Löwe wird einmalig vergeben, und zwar für die beste Filmregie. Der Silberne Löwe wird hingegen in mehreren Kategorien vergeben.

Die Filmfestspiele von Venedig finden derzeit in vier verschiedenen Kategorien statt, und zwar in:
- Wettbewerb;
- Kurzfilm;
- Horizonte sowie
- Debütfilm.

Direktor der Filmfestspiele von Venedig ist seit dem Jahre 2004 Herr Marco Müller. Die Leitung der Jury hat Herr Ang Lee, der selbst auch schon zweimalig einen Preis verliehen bekam.

Robert Wilsons “Freischütz” in Baden-Baden

Fulminant, bunt, stellenweise schrill kommt die Neuinszenierung des Operns-Klassikers “Der Freischütz” im Jahr 2009 daher. Mit der Aufführung von Webers romantischem Singspiel wurden die Pfingstfestspiele in Baden-Baden dieses Jahr eröffnet.

Das Multitalent Wilson, der sich nicht nur als Theaterautor und Regisseur, sondern auch als Lichtdesigner, Bühnenbildner und Maler einen Namen gemacht hat, zeichnet für Regie, Bühne und Licht verantwortlich.
Die Inszenierung ist eine neuerliche Auseinandersetzung mit der “Freischütz”-Thematik: Bereits mit dem Musical “Black Rider”, das er mit William S. Burroughs und Tom Waits zusammen schrieb, und das 1990 am Hamburger Thalia-Theater aufgeführt wurde, setzte er für die Bildersprache am Theater neue Maßstäbe.

Mit einer Flut phantastischer, bunter Kostüme, mit Witz und unterschwelliger Ironie erzählt er nun in Baden-Baden das Märchen vom Förster Max und seiner Braut Agathe, der mit den „Freikugeln“, die er mit Hilfe des Teufels Samiel in der Wolfsschlucht gegossen hat, seine Prüfung bestehen will. Die Kostüme, von den Modedesignern Victor & Rolf entworfen, weisen den Figuren paradigmatische Rollen zu: Max im grünen Blätterkostüm wie Pan oder Papageno, die unschuldige Braut Agathe als Blumenstrauß, ihre süße Freundin Ännchen als Bonbon. Hier wird auch das Böse lustig und zweifellos unterhaltsam.

Webers “Der Freischütz” in der Inszenierung von Robert Wilson ist einer der Höhepunkte der Saison des Festspielhauses Baden-Baden.

60 Jahre - 60 Werke im Martin- Gropius-Bau Berlin

60 Jahre Bundesrepublik werden mit 60 Werken namhafter Künstler im Martin Gropius Bau präsentiert. Während die einen Feuer und Flamme sind für den künstlerischen Streifzug durch die Geschichte, bemängeln andere das fehlende künstlerische Konzept.

Martin Gropius Bau flickr Pedro Layant

Martin Gropius Bau flickr Pedro Layant

Sechzig Künstler aus allen Disziplinen werden mit ihren Werken den passenden Jahren zugeordnet. Malerei und Fotografie, Skulpturen und Installationen – die Kunst von Joseph Beuys und Anselm Kiefer, von Willi Baumeister und Georg Baselitz wird mit dem Zeitgeschehen und gesellschaftlichen Veränderungen gepaart.

Die Liste der Künstler bei “60 Jahre - 60 Werke” ist in der Tat vielschichtig und beeindruckend, gleiches gilt für die Geschichte der Bundesrepublik. Dennoch mag sich der Zusammenhang nicht gänzlich erschließen, wenn man ein Werk auswählt und es als repräsentativ für einen Jahrgang erklärt, nur weil es in diesem Jahr entstanden ist. Die künstlerische Auseinandersetzung findet mitunter nicht im gleichen Rhythmus der Jahreswechsel statt.

60 Jahre und 60 Werke” läuft noch bis zum 14.06.2009 und wird zu Recht ihre Freunde finden. Denn es ist lange her, dass eine Ausstellung eine dermaßen abwechslungsreiche und hochkarätige Riege an Künstlern gleichzeitig zeigte.

Joss Whedon - Buffy The Vampire Slayer als Comic

„Buffy The Vampire Slayer“ war eine der erfolgreichsten und dabei auch bestgeschriebensten Fernsehserie der letzten Jahre. Mit der siebenten Staffel war die Serie beendet, doch ihr Erfinder Joss Whedon führt die Geschichte fort – im Medium Comic.

Buffy flickr Tc7

Buffy flickr Tc7

„Buffy – Im Bann der Dämonen“, wie die Serie in Deutschland hieß, war zwar aufwändig produziert, doch die Abenteuer der Vampirjägerin Buffy Summers können sich in Comicform in völlig neue Richtungen entfalten.

Die neuen Geschichten, die Joss Whedon selbst geschrieben hat, setzen da an, wo die TV Serie aufhörte: Buffy trainiert mittlerweile eine Armee von Jägerinnen und ist damit dem US Militär ein Dorn im Auge. Die liebgewonnenen Charaktere tauchen im Comic ebenso auf, wie alte Feinde und Monster.

Da Joss Whedon ein hervorragendes Händchen für Szenen und Dialoge hat und zudem noch ein alter Comic Fan ist, funktioniert die Comicreihe wirklich als Fortsetzung der Fernseh Serie. Bereits vier Sammelbände der in Amerika monatlich in Comicheften erscheinenden Serie sind in Deutschland erschienen.

Buddy – Das Musical in Essen

„Buddy – Das Musical“ kommt nach Essen. Das bewegte Leben des Rock ‘n Roll-Musikers, der uns zeitlose Klassiker wie „Peggy Sue“, „Rave On“ und „That’ll be the Day“ hinterließ, wird von seinen Anfängen mit den Crickets bis zu seinem tragischen Flugzeugabsturz erzählt.

Buddy Holly flickr B Rosen

Buddy Holly flickr B Rosen

Der eher brav aussehende Sänger mit der Brille und der Gitarre hat mehrere Musiker-Generationen inspiriert und begeistert sein Publikum auch noch heute – 50 Jahre nach seinem Tod. Doch nun ist es das Musical „Buddy“, in dem seine Stücke zu seinen Zuhörern finden.

Ein groß angelegter Casting-Call des Musicals läuft zur Zeit, um die richtigen Sänger, Tänzer und Musiker zu finden, die in Essen Buddy Hollys Geschichte auf die Bühne bringen werden.

Seit 1956 ist Buddy Holly einer der größten Rock ‘n Roller Amerikas. 1959 stürzt seine Maschine auf dem Weg zu einem Auftritt ab. Mit an Bord sind seine Kollegen Ritchie „La Bamba“ Valens und Big „Chantilly Lace“ Bopper. Die Lieder der drei großen Künstler werden im Colosseum Theater Essen ab Oktober 2009 live gespielt und gesungen.

Comics in Deutschland Teil 3

In Deutschland werden Comics meistens mit komischen Eskapaden kleiner, knuddeliger Knollnasenfiguren verbunden. Obwohl das Feld der Comics riesengroß ist, haben sich nicht nur bei den Lesern, sondern auch bei deutschen Künstlern vor allem die Nasen durchgesetzt.

Denkt man an aktuelle deutsche Comics, fallen den meisten Leuten erst einmal „Werner“ von Brösel, das „Kleine Arschloch“ von Walter Moers und die Figuren von Ralph König ein. Alle haben eines gemeinsam: Prominente Zinken in rundem Gesicht. Das ist aus Prinzip nicht weiter schlimm, denn gerade letztgenannter Zeichner beweist, dass der Stil nicht immer zwingend den Ton der Geschichte widerspiegeln muss. (more…)

“William Eggleston - Democratic Camera” im Haus der Kunst in München

“Democratic Camera”: Im Haus der Kunst sind bis Mai die Fotografien des Amerikaners William Eggleston zu sehen.

Haus der Kusnt flickr Gruban

Haus der Kusnt flickr Gruban

William Eggleston, (*1939) gilt als „Vater der Farbfotografie.“ Er hat diese Technik zwar nicht erfunden, aber mit ihr künstlerisch eine Innovation begründet. Gleichzeitig ist er einer der ersten, der scheinbar banale Dinge, optische Nebensächlichkeiten und Alltagsgegenstände künstlerisch ablichtete.

So fotografiert er Supermärkte, Bars, Tankstellen, oder Vorgärten, Küchenutensilien, und Spielzeug. Dabei rückt Eggleston diese Dinge nie aus ihrem Zusammenhang, sondern bildet sie so ab wie sie schlicht und ergreifend sind. Gerade diese vermeintlich unspektakuläre Perspektive gibt den Fotografien ihre Eigentümlichkeit, macht sie zu einem Rätsel. (more…)